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Schipkau gedenkt „Verlorenem Transport“

Schipkau, den 23. 04. 2024

 

In den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 war in der Nähe von Schipkau ein Bahntransport mit jüdischen Häftlingen des Konzentrationslagers (KZ) Bergen-Belsen auf Grund der vorrückenden Roten Armee für zwei Tage zum Stehen gekommen. Ursprüngliches Ziel war das KZ Theresienstadt. In der Zeit wurden 51 unter unmenschlichen Verhältnissen zu Tode gekommene Häftlinge unterschiedlicher Nationalität neben der Bahntrasse begraben. Zeitzeugen berichteten über im Zug eingesperrte Menschen, die vor Durst und Hunger schrien. 

Der auf Grund der verworrenen Fahrt als „Verlorener Transport“ bezeichnete Häftlingszug endete wenige Tage später bei Tröbitz. 

 

79 Jahre nach Kriegsende ehrte somit die Gemeinde Schipkau mit einer gemeinsamen Kranzniederlegung die seinerzeit bei Schipkau umgekommenen jüdisch gläubigen Menschen. 

 

Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel sowie die Abgeordneten Frau Elke Löwe und Irene Schröter erinnerten dabei an das grausige Geschehen an dieser Stelle und auf die daraus resultierende Verantwortung der heutigen Generationen. 

 

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Kranzniederlegung (23. 04. 2024)

 

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