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Straßensperrung in Klettwitz

Schipkau, den 13.​08.​2026

KLETTWITZ: Während dieser Tage die Tiefbauarbeiten in der Kostebrauer Straße des Ortes zügig vorankommen, steht den Einwohnern und Durchreisenden die nächste Verkehrseinschränkung bevor. Ab Montag (17. August) gilt eine Vollsperrung der Senftenberger Straße im Abschnitt von der Kostebrauer Straße bis zum Ortsausgang. Grund dafür ist der Baustart für die lang erwartete Schmutzwasserkanalisation in diesem wichtigen Abschnitt. Zugleich erneuert der Wasserverband hier eine betagte Trinkwasserhauptleitung. Auf Grund der Tiefe der neuen Leitungen sowie geltender Sicherheitsvorschriften ist eine Vollsperrung der Straße bis Jahresende unumgänglich. Für Durchreisende wird eine Umleitungsstrecke von Annahütte über Meuro nach Schipkau eingerichtet. Anwohner erreichen ihre Grundstücke – je nach Fortschreiten der Baustelle – weiterhin.

 

Die Vollsperrung der ansonsten viel befahrenen Kreisstraße, die Klettwitz mit dem Nachbarort Schipkau sowie der Autobahn und der Kreisstadt Senftenberg verbindet, gilt auch für den Busverkehr. Nach Planungen der Verkehrsgesellschaft wird der Busverkehr ab 17. August von Annahütte kommend durch die Meuroer Straße geführt, die Haltestellen am Marktplatz werden damit nicht mehr bedient. Fahrgäste werden gebeten, Ersatzhaltestellen im Bereich der Annahütte / Meuroer Straße zu nutzen.

 

Im Interesse der Anwohner und der allgemeinen Verkehrssicherheit soll in der Meuroer Straße ein maximales Tempo 30 gelten. Zudem setzt sich die Gemeinde dafür ein, dass die Kostebrauer Straße ab Parkstraße baldmöglichst wieder frei befahrbar ist. Nach derzeitigem Stand soll dies ab Mitte September der Fall sein.

 

Der Wasserverband Lausitz entschloss sich zurückliegend, Klettwitz doch noch an die zentrale Schmutzwasserkanalisation anzuschließen. Grund dafür war eine dringende Bitte der Gemeinde, die auf zunehmende Probleme bei der sachgerechten Schmutzwasserentsorgung hinwies. Sowohl der teils schwierige Untergrund als auch der zeitweilige hohe Grundwasserstand führten dazu, dass dezentrale Kleinkläranlagen nicht funktionierten. In ersten Bauabschnitten wurden der Bereich Wilhelminensglück und die Herrenmühlestraße sowie die Siedlung an der Senftenberger Straße an das Kanalnetz angeschlossen. Zeitgleich wurde meist auch die Trinkwasserversorgung erneuert. Die Gemeinde beteiligt sich abschnittsweise mit eigenen Straßenbauarbeiten.    

 

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