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Annahütter feiern beim Erweiterungsbau des Horts Richtfest

Schipkau, den 11. 05. 2023

ANNAHÜTTE: Anfang Mai strahlten die Gesichter von Anwesenden auf der Baustelle des Hortes mit der Sonne um die Wette. Der Grund: Nach nur rund sechs Monaten Bauzeit konnte bereits Richtfest gefeiert werden. Rund 700.000 Euro wendet die Gemeinde für den Erweiterungsbau des Hortes an der Parkstraße auf. Die Europäische Union und das Land Brandenburg fördern das Vorhaben. Sollte im Bauablauf fortan nichts schiefgehen, soll die neue Einrichtung ab kommenden Schuljahresbeginn in Nutzung gehen und damit die Betreuung von Hortkindern der Grundschule Annahütte deutlich entspannen.

 

Nichts schief ging sodann beim symbolischen Einschlagen des letzten Nagels. Mit zielsicheren Hammerschlägen versenkten ihn Bürgermeister Klaus Prietzel und Annahüttes Ortsvorsteher Andreas Jurczyk im Gebälk. Die traditionellen Wünsche für den Neubau sprach sodann Zimmermeister Heiko Hannusch vom gleichnamigen Zimmereibetrieb aus Drehnow bei Peitz aus. Einen musikalischen Gruß überbrachten die jüngsten Annahütter aus der benachbarten Kita „Glassternchen“. 

 

Der Neubau bietet zukünftig auf über 200 Quadratmetern Nutzfläche mehr Platz für die zunehmend nachgefragte Hortbetreuung. Diese erfolgt bereits in geteilter Form in Räumen der Grundschule und der Kita. Mit dem Neubau werden im neuen Schuljahr weitere 32 Plätze für die Betreuung von Hortkindern zur Verfügung stehen.

 

Der Entwurf für den Neubau stammt von dem ortsansässigen Architekturbüro Breth / de la Calle, welches sich u.a. auf Bauten für die Kinderbetreuung spezialisiert hat. „Eine Herausforderung war dabei der hier in der Glaswerksiedlung geltende Denkmalschutz“, so Architekt Simon Breth, „aber mit der traditionellen Klinkerfassade und Dacheindeckung bei einer gleichzeitig modernen Architektursprache lösten wir auch diese Aufgabe.“ Zukünftig bieten zwei große und helle Räume mit barrierefreiem Zugang zum Garten optimale Möglichkeiten zur Hortbetreuung. Einer der Räume soll zugleich auch für andere Zwecke wie z.B. Zusammenkünfte des Ortsbeirates dienen und damit ein bestehendes Defizit in Annahütte beseitigen.

 

„Mit diesem Bauvorhaben investieren wir auch am Standort Annahütte konsequent in ein familienfreundliches Umfeld in unserer Gemeinde“, so Bürgermeister Klaus Prietzel, „und dafür möchte ich allen Beteiligten für ihr rasches Zutun danken.“ Tatsächlich ist die zurückliegende Projektentwicklung geradezu beispiellos. Die Beauftragung des Architekten erfolgte Ende 2021, und schon im März 2022 lag die Baugenehmigung vor. Ebenso rasch wurden Fördermittel gewährt, die Planung forciert und die Bauleistungen ausgeschrieben. Nicht einmal zehn Monate vergingen somit bis zum 1. Spatenstich im Oktober vorigen Jahres. Kein Wunder, dass sich auch Annahüttes Ortsvorsteher über diese Entwicklung freut: „Wir sehen hier praktisch den ersten Neubau in der Glaswerksiedlung, die in den 1990er noch gänzlich aufgegeben werden sollte“, so Andreas Jurczyk, „und dann noch ein Neubau für die Jugend – eine tolle Sache!“

 

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