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Ende gut – alles gut: Feldstraße Meuro ist nun auch offiziell freigegeben

Schipkau, den 30.​01.​2026

MEURO: Bei winterlichen Temperaturen, Eis und Schnee fanden sich kürzlich Anwohner, Bauunternehmen und Vertreter der Gemeinde zur Freigabe der Meuroer Feldstraße zusammen. Mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes wurde die rund 200 Meter lange Anliegerstraße für die allgemeine Nutzung freigegeben. Mit dieser Handlung endete mehr als dreijährige Projektentwicklung. Insgesamt wandten die Gemeinde und der Wasserverband Lausitz rund 320.000 Euro für das Straßenbauvorhaben auf. 

 

„Ende gut, alles gut“ war mehrfach auf der Baustelle zu hören, denn lange war unklar, ob es zum Ausbau der Feldstraße kommt. Grund für das Vorhaben war der Zustand der Straße: Unebenheiten, Schlaglöcher und große Pfützen prägten das Bild. „Deshalb war es seit Langem unser Wunsch, diese Straße zu sanieren“, so Meuros Ortsvorsteher Frank Priemer, „und unser beständiges Dranbleiben führte nun zum Erfolg.“

 

Nach der Vermessung und Bodenuntersuchung kam es zur Ausbauplanung der Straße. Eine anschließende erste Ausschreibung der notwendigen Bauleistungen führte im Jahre 2023 jedoch zu einem kleinen Schock: Das preisgünstigste Angebot schloss mit mehr als einer halben Million Euro Baukosten, deutlich mehr, als zuvor kalkuliert. 

 

Die Gemeinde überarbeitete daraufhin gemeinsam mit den Fachplanern des Büros B+M Ingenieure aus Senftenberg die Straßenbauplanung. Mit der erneuten Ausschreibung der Bauleistungen zu einem günstigen Zeitpunkt hatte man Glück: Mit rund 300.000 Euro reinen Baukosten konnte die Finanzierung gesichert und der Bauauftrag vergeben werden. Ab Mitte vergangenen Jahres wurde die bisherige marode Fahrbahn beseitigt, ein Regenwasserkanal verlegt und sodann eine neue Fahrbahn aus Betonpflaster errichtet. Auftragnehmer dafür war das Tiefbauunternehmen Bensch aus Spreetal. Der Wasserverband Lausitz beteiligte sich seinerseits an dem Bauvorhaben und erneuerte die Trinkwasserversorgung in dem Bereich. Ebenso verlegte die Deutsche Telekom ihre Betriebsanlagen in den Straßenuntergrund. Die Feldstraße ist damit eine der ersten Straßen im Gemeindegebiet ohne Freileitungen.

 

„Im Ergebnis gelang es uns nun, mit reinen Eigenmitteln und ohne Förderung eine der letzten unsanierten Straßen im Gemeindegebiet zu erneuern“, so Bürgermeister Klaus Prietzel, der zugleich allen Anwohnern sowie und Projektbeteiligten für die Mitwirkung dankte. „Fortan sollten hier nun sommerliche Staubwolken und schlammige Pfützen der Vergangenheit angehören“. Diese Aussicht war für alle Anwesenden ein guter Grund für einen wärmenden Schluck aus Kaffee -, Tee – oder Glühweinbechern.  

 

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