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Volkstrauertag: Gemeinde erinnert an Opfer aus Krieg und Gewaltherrschaft

Schipkau, den 14.​11.​2025

HÖRLITZ: Mit einer gemeinsamen Kranzniederlegung erinnerten Gemeinde und Ortsbeirat an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in aller Welt. Anlass dafür war der Volkstrauertag, der alljährlich bundesweit zwei Wochen vor dem 1. Advent begangen wird. Ort dafür war diesmal der Friedhof in Hörlitz, wo mit einem Denkmal an die Verstorbenen des 1. Weltkrieges erinnert wird.

 

Bürgermeister Klaus Prietzel erinnerte daran, dass die Opfer der beiden Weltkriege, aber auch die vielen Toten aus Gewaltherrschaft und Diktatur nicht vergessen sind. „Wir leben hier seit Jahrzehnten in Frieden“, so Prietzel, „doch die alltägliche Realität zeigt, dass uns bewaffnete Konflikte immer näher kommen, ja uns teils schon erreicht haben.“ Gegen Gewalt aufzustehen sei dabei eine oberste Pflicht, so auch im täglichen Leben miteinander, so der Bürgermeister. An der kleinen Zeremonie nahmen neben weiteren Vertretern der Gemeindeverwaltung auch die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Petra Quittel, sowie Ortsvorsteher Thomas Nützsche teil.

 

Die Gemeinde engagiert sich neben den Denkmälern insbesondere auch für die Kriegsgräber, die in mehreren Ortsteilen bestehen, so wie hier im Bild in Klettwitz, wo Tote mehrerer Nationen bestattet wurden. Zu den Schicksalen der Verstorbenen ist kaum etwas bekannt. Größere Grabanlagen existieren hier und in Annahütte auch zu deutschen Soldaten, die vermutlich im - zu einem Wehrmachtslazarett umfunktionierten Knappschaftskrankenhaus Klettwitz verstarben. 

 

Am Volkstrauertag laden die Kreisverwaltung Oberspreewald Lausitz und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu einer Gedenkstunde um 11 Uhr in die Evangelische Peter-und-Paul-Kirche in Senftenberg ein.    

 

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