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Meuro: Frei Fahrt auf erster Hälfte der neuen Feldstraße

Schipkau, den 15.​10.​2025

MEURO: Rund vier Monate nach Baubeginn ist der 1. Bauabschnitt der grunderneuerten Feldstraße Meuro wieder für die Allgemeinheit nutzbar. Seit Juni diesen Jahres hatten hier Mitarbeiter eines Tiefbauunternehmens die alte marode Fahrbahn abgetragen, einen neuen Regenwasserkanal verlegt und die Fahrbahn erneuert. Statt Buckelpiste und Pfützen prägt hier nun eine mit Betonpflaster befestigte neue glatte Fahrbahn das Bild. Die Gemeinde investiert rund 315.000 Euro in die Straßenbaumaßnahme. Das Geld dafür konnte dank Einnahmen aus den Erneuerbaren Energien im Gemeindehaushalt aufgebracht werden, Fördermittel kamen nicht zum Einsatz. Damit ist Schipkau eine der wenigen Kommunen, die sich in der Region aktuell solche Straßenbauarbeiten aus Eigenmitteln leisten kann.

 

Der Ausbau der Feldstraße lag den Mitgliedern des Meuroer Ortsbeirates seit Langem am Herzen. Das ständige Werben hatte Erfolg: Im Jahr 2023 beauftragte die Gemeinde das Ingenieurbüro BM-Ingenieure in Senftenberg, ein Straßenbauprojekt zu erstellen. Eine erste Ausschreibung der Baumaßnahme im vergangenen Jahr erbrachte kein wirtschaftlich machbares Angebot. Rasch wurde entschieden, die Winterpause in der Bauwirtschaft erneut für eine Ausschreibung zu nutzen. Diesmal hatte die Gemeinde Glück, denn mehrere Bewerbungen um den Auftrag gingen ein. Zeitgleich zum Beschluss des Gemeindehaushaltes konnte so der Auftrag zum grundhaften Ausbau der Straße an das Straßenbauunternehmen Bensch aus Spreewitz erteilt werden. Der Wasserverband Lausitz beteiligt sich dankenswerter Weise an dem Vorhaben und erneuerte die betagte Trinkwasserversorgung in dem Bereich.

 

Nun ist die Hälfte der rund 200 langen Feldstraße fertiggestellt. „Die Feldstraße ist die letzte Straße in Meuro, die noch nicht erneuert wurde“, so Ortsvorsteher Frank Priemer, „und ihr Zustand war zuletzt nicht mehr akzeptabel. Wir freuen uns, dass dieses Problem nun bald der Vergangenheit angehört.“ Ähnlich äußerte sich zuvor auch Bürgermeister Klaus Prietzel, der darauf verwies, dass sich die Gemeinde bei konstruktiver Zusammenarbeit aller Entscheidungsträger solche Bauvorhaben leisten kann. 

 

Während nun im 1. Bauabschnitt die Absperrungen abgebaut wurden, wird im 2. Bauabschnitt weiter an der Regenwasserleitung gearbeitet. „Unser Ziel ist es natürlich, hier vor dem Winter fertig zu werden“, so Martin Konzag vom Bauamt der Gemeinde. Dazu gehören dann auch Asphaltarbeiten in der Senftenberger – und Glück-Auf-Straße.

 

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