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Grüße und Wünsche für ein Annahütter Urgestein

Schipkau, den 01. 09. 2016

ANNAHÜTTE: Im früheren Glasmacherort dreht sich heute Vieles um Ortsvorsteher Horst Pawlik ganz persönlich. Schon vormittags versammelten sich Bürgermeister Klaus Prietzel und die Ortsvorsteher der benachbarten Ortsteile sowie Freunde und Weggefährten aus über einem Vierteljahrhundert engagierten Wirkens für den Ort am Clubhaus und gratulierten. Zur Stelle waren auch Landrat Siegurd Heinze, Pfarrer Christian Raschke, Pawlik‘s langjähriger enger Partner im Ortsbeirat Friedhelm Noack und viele weitere Gäste.   Der Grund: Ortsvorsteher Horst Pawlik feiert seinen 70. Geburtstag.

 

Der Jubilar erlernte im benachbarten Poley den Beruf eines Isolierers und war über Jahre hinweg in der Bauabteilung des Glaswerks Annahütte tätig. Die politische Wende im Land brachte ihn wie viele andere auch nach 1989 in die Kommunalpolitik. Nach dem Wechsel von Karl Beuger in die Amtsverwaltung Schipkau wurde Pawlik 1993 Bürgermeister von Annahütte, nach der Großgemeindebildung dann Ortsvorsteher.

 

In seine rund 25jährige Dienstzeit fällt ein geradezu beispielloser Umbruch und Neuanfang in Annahütte. Erste Stichworte sind dabei die Aufhebung des Bergbauschutzes und der Niedergang der Glashütte. Mit den Namen von Horst Pawlik sind die aufwändige Sanierung der Industriebrache und deren solare Nachnutzung sowie die Schließung des Restloches 4 verbunden. Heute sind in Annahütte alle kommunalen Einrichtungen saniert, eine Vielzahl von Straßen erneuert und mit dem Jugendzentrum Ökotanien und dem Pflegezentrum neue Wege eingeschlagen. Jüngster Erfolg ist sein Drängen auf die inzwischen erfolgte Kommunalisierung des Annahütter Sees. 

 

„Horst Pawlik blieb in all den Jahren der durchsetzungsfähige Ortsvorsteher in Annahütte, wie wir ihn kennen“, so Bürgermeister Klaus Prietzel, „zugleich aber auch ein geachteter, aufmerksamer und ausgewogener Akteur im Gemeindegebiet. Dafür kann man nur danken“. So und ähnlich folgten viele weitere Dankesworte. „Ich glaube, wir wechseln lieber in den großen Saal“, zeigte sich Pawlik angesichts der vielen Gäste sichtlich gerührt.

 

Ein kleiner Höhepunkt des Vormittags war das Pflanzen der Bürgermeister-Eiche. Dies erfolgte im Freigelände der Kita „Glassternchen“, wo Kita-Chefin Heike Neumann und eine sangeskräftige Gruppe kleiner Annahütter schon mit einem Programm warteten. Die Kita lag Horst Pawlik stets besonders am Herzen, und so erinnerte er noch an Ort und Stelle daran, dass die Einrichtung kurz nach der Wende auf der sprichwörtlichen Kippe stand.

 

Während Red-Bull-Piloten beim „Fly-In“ zum Lausitzring über die Gratulantenschar hinweg flogen, goss Pawlik (Im Bild) seine Eiche. „Ich sehe, Du bist auch durstig!“

 

 

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